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Nils Wülker „UP“ erscheint am 27. Februar

  • 6. Dezember 2014
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Nils Wülker „UP“ erscheint am 27. Februar

NW_UP_front_rgb_klein„Up“ hat verschiedene Bedeutungen, aber alle führen nach oben.

Der Titel passt also perfekt, weil dieses achte Album den Trompeter und Songwriter Nils Wülker auf der Spitze seiner spielerischen und kompositorischen Kraft präsentiert – eindeutig großartig und enorm vielfältig.

So gekonnt wie stringent wird hier ein Spannungsbogen entwickelt, der von leidenschaftlichen Balladen über hymnische Songs bis zu cineastischen Stimmungen und ganz gewaltigen Grooves reicht.

 

Wülkers Wurzeln im Jazz werden dabei ebenso gefeiert wie seine Liebe zu großen Melodien und elegischen Kompositionen. Dass die dreizehn neuen Songs dieses Albums in gut sieben Monaten, in fünf Ländern und mit Kollegen wie Mocky, Max Mutzke, Jill Scott oder Craig Armstrong entstanden, also mehr denn je ein Resultat gekonnter Teamarbeit sind, macht sie umso aufregender. Und umso besser. 

„Für mich war schon der Prozess deutlich anders“, meint der ECHO-Jazz-Preisträger Nils Wülker. „Bisher habe ich immer mein Einzelkämpferwesen gepflegt – als Komponist, Bandleader und Labelmacher.

Jetzt habe ich alles auf ein Team umgestellt, vom Management über die Musiker, die verschiedenen Co-Autoren und Co-Produzenten, bis zum neuen Label. Dabei habe ich auch viel für und über mich gelernt. Man kommt zu zweit im Idealfall auf Sachen auf die man so allein nicht käme – und geht den Weg gemeinsam weiter, anstatt sich zu hinterfragen.

Es macht Spaß auch mal Andere Entscheidungen treffen zu lassen und dabei die Bestätigung zu bekommen: Es ist gut so wie es ist.“ Seine neue Lust, mit anderen Autoren und Produzenten zusammenzuarbeiten, sich bei aller Klarheit in Sound und Songwriting für andere Konzepte zu öffnen, schafft eine eindringliche neue Klangwelt. „Obwohl die Musik ja eigentlich viel poppiger, eingängiger und auch produzierter ist, hat mein Co-Produzent Peter Vettese immer wert auf „the perfect imperfect“ gelegt. Er hat mich überzeugt, Sachen auch mal so stehen zu lassen und damit Raum für emotionale Direktheit in einem deutlich inszenierteren  Umfeld geschaffen.“ Es überrascht nicht, dass Nils Wülkers Trompete in dieser Produktion eine neue, weitere Rolle spielt – subtiler vielleicht, aber trotzdem zentraler denn je.

Viele der atmosphärischen Sounds sind mehrstimmige, effektverfremdete Trompeten, seine instrumentale Stimme gibt oft die Melodien vor und  führt Zwiegespräche mit den „anderen Sängern“. Schlüssig hat Nils Wülker die Erfahrungen und Erlebnisse der letzten zwölf Jahre umgesetzt – die Gesanglichkeit seiner Melodien, sogar die verschiedenen Gast-Stimmen oder auch Streicherarrangements fanden sich bereits auf vorherigen Alben. Man kann sagen: Dieselbe Konsequenz mit der der 37-jährige seine zweite große Leidenschaft, das Bergsteigen, so zielsicher auslebt, dass er inzwischen Klettertouren im Hochgebirge für den Alpenverein führt, durchdringt auch sein musikalisches Werk.

Folglich zieht sich ein roter Faden durch „Up“, vom Opener „Dawn“, einer herrlich melancholischen Instrumental-Melodie, über mitreißende Gesangsnummern wie „Season“ (mit Max Mutzke), „I Just Want To Play“ (Xavier Naidoo), „Reading Kafka On The Shore“ (Ozark Henry), „Three Grains Of Saffron“ (David McAlmont), „Homeless Diamond“ (Lauren Flynn), „Keeps On Walking“ (Sasha) oder „Worth The Wait“ (Jill Scott) bis zu nicht weniger faszinierenden Instrumental-Songs wie „A Fine Line“ oder „Confluence“. Ein großer Wurf, den Nils Wülker im April auch auf einer ausgedehnten Tour live präsentieren wird.

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